Zusammenarbeit mit dem ökumenischen „Eine-Welt-Laden“ in Sundern wird intensiviert – und weiterhin werden Verbandskästen gesammelt

Blick in den Weltladen Sundern

von links: Max Lehnert (Weltladen Sundern), Pfarrerin Christine Dinter (Evangelische Kirchengemeinde / Eine-Welt-Laden Ense), Klaus Plümper (Weltladen Sundern) und Karl-Heinz Conrady, Umweltbeauftragter der Ev. Kirchengemeinde Ense

Nachdem vor etwa drei Monaten über die Aktion Verbandskästen, die von Unterstützern des Weltladen Sundern initiiert wurde, der Kontakt zum Eine-Welt-Laden Ense hergestellt werden konnte, trafen sich jetzt Mitglieder der Arbeitskreise in Sundern zu einem weiteren Termin.

Im Eine-Welt-Laden in Sundern wurden Pfarrerin Christine Dinter und der Umweltbeauftragte der evangelischen Kirchengemeinde Ense Karl-Heinz Conrady von Klaus Plümper und Max Lehnert herzlich begrüßt. Hier sind wir über das umfangreiche Angebot an fair gehandelten Artikeln und über die vielfachen Aktivitäten des Arbeitskreises informiert worden.

Darüber hinaus konnten wir der „Aktion Canchanabury“ 100 Verbandskästen und eine Menge von Verbandsmaterialien übergeben. Diese sind in Ense und Umgebung in den vergangenen Wochen gesammelt worden. Wir sagen herzlichen Dank für die Bereitschaft, die Aktion zu unterstützen. Die Aktion läuft weiter. Wir nehmen gerne weiter Verbandskästen und Verbandsmaterial an.

Ziel der Aktion ist es, abgelaufene und nicht mehr verwendbare Verbandskästen einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Die „Aktion Canchanabury“ setzt sich unter anderem dafür ein, dass Menschen in Afrika medizinisch besser ausgebildet, beziehungsweise versorgt werden. Häufig werden die Materialien aus den Verbandskästen zu Ausbildungszwecken in Erste-Hilfe-Kursen benutzt. Durch die Aktion Canchanabury werden die Aufbereitung und der Transport der Verbandskästen nach Afrika organisiert.

Da jetzt, einige hundert Verbandskästen zur Verfügung stehen, ist es geplant, diese im Juli nach Bochum zu Canchanabury zu bringen.

Abgestimmt wurde zwischen den Arbeitskreisen, dass die Kontakte vertieft und weiter ausgebaut werden sollen. So ist zum Ende der Sommerferien ein weiterer Besuch von den Enser Arbeitskreismitgliedern in Sundern geplant. Dann soll über weitere, gemeinsame Aktivitäten diskutiert werden.

Um das Sammeln möglichst unkompliziert zu gestalten, können diese im Gemeindebüro und im Pfarrhaus an der Werler Straße in Ense abgegeben werden und zusätzlich in der Paulus-Kirche vor und nach den Gottesdiensten.

Die Öffnungszeiten des Gemeindebüros sind Dienstag von 09:00 - 11:00 Uhr und Freitag von 15:00 - 17:00 Uhr.

„Sammlung von Verbandskästen“

Foto von links nach rechts Pfarrerin Christine Dinter; Stefanie Franz, Klaus Plümper, Max Lehnert, Karl-Heinz Conrady

Wohin mit nicht mehr verwendbaren und abgelaufenen Verbandskästen oder Verbandstaschen? Was ist zu tun?

Die Evangelische Kirchengemeinde Ense und der „Eine-Welt-Laden“ Ense unterstützen die Aktion „Canchanabury“ in Bochum.

Um was geht es? Abgelaufene Verbandskästen werden gesammelt, um Menschen in Afrika medizinisch besser auszubilden bzw. besser versorgen zu können.

Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Eine-Welt Sundern“ entstanden, vertreten durch Herrn Klaus Plümper und Herrn Max Lehnert.
Der Ökumenische „Eine-Welt-Laden“ in Ense, vertreten durch Frau Stefanie Franz, und die Ev. Kirchengemeinde Ense, vertreten durch Pfarrerin Christine Dinter, sowie der Umweltbeauftragte Karl-Heinz Conrady unterstützten die Aktion.

Ziel der Aktion ist es, abgelaufene und nicht mehr verwendbare Verbandskästen einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. In Zusammenarbeit mit der „Aktion Canchanabury“ in Bochum, sowie den AK-Mitgliedern des „Arbeitskreises Eine-Welt Sundern“ möchten wir die Aktion unterstützen. Die „Aktion Canchanabury“ setzt sich unter anderem dafür ein, dass Menschen in Afrika medizinisch besser ausgebildet, beziehungsweise versorgt werden. Häufig werden die Materialien aus den Verbandskästen zu Ausbildungszwecken in Erste-Hilfe-Kursen benutzt. Durch die Aktion werden die Aufbereitung und der Transport der Verbandskästen nach Afrika organisiert.

 

Diese abgelaufenen Kästen und Taschen sind bestimmt in jedem Haushalt zu finden. Um das Sammeln möglichst unkompliziert zu gestalten, können diese ab sofort im Gemeindebüro und im Pfarrhaus an der Werler Straße in Ense abgegeben werden und zusätzlich in der Paulus-Kirche vor und nach den Gottesdiensten.

Die Öffnungszeiten des Gemeindebüros sind Dienstag von 09:00 - 11:00 Uhr und Freitag von 15:00 - 17:00 Uhr.

Die erste Etappe einer langen Reise wird in diesen Tagen eine Kiste mit 40 Verbandskästen aus Ense antreten.

Zuerst bis nach Sundern, wo die Kooperationspartner vom „Arbeitskreises Eine-Welt Sundern“ sitzen, die sich um den Kontakt für den Weitertransport über die „Aktion Canchanabury“ aus Bochum kümmern. Die nicht mehr verwendeten oder abgelaufenen Verbandskästen sind für Afrika bestimmt, wo sie unter anderem Verwendung in der Erste Hilfe Ausbildung finden.

„Es soll fleißig weiter gesammelt werden“, erläutern Pfarrerin Christine Dinter und Karl-Heinz Conrady, der Umweltbeauftragter von der evangelischen Kirchengemeinde Ense. „Die Enser waren schon sehr eifrig“, so Karl-Heinz Conrady. Original verschweißte Kästen wurden ebenso abgegeben wie nur die Inhalte.

Die Sammlung läuft auf unbestimmte Zeit weiter. Die „Aktion Canchanabury“ kümmert sich um Aids-Waisen und medizinische Ausstattung in Afrika. Dazu organisieren sie auch regelmäßig Transporte von Hilfsgütern. Mit den Verbandskästen können die Ausbildungsmöglichkeiten von Krankenhäusern in Uganda und Burkina Faso verbessert werden. 

Weiter verwenden, statt entsorgen war der Ansatz von Karl-Heinz Conrady, als er auf die Aktion stieß. Nach Rücksprache mit Pfarrerin Christine Dinter war schnell war der Kontakt zu Klaus Plümper und Max Lehnert vom Arbeitskreises Eine-Welt Sundern hergestellt, die schon seit längerem mit der Aktion Canchanabury zusammen arbeiten. Daraus entstand dann die Zusammenarbeit, dass die in Ense gesammelten Verbandskästen irgendwann in einem vollen Container mit Hilfsgütern unterwegs nach Afrika sind.