Adventsschatz für Samstag, den 28. November 2020

Bald ist es wieder soweit: Jeden Tag dürfen wir ein Türchen am Adventskalender öffnen!

Auf der Homepage unserer Kirchengemeinde geht durch einen Click ein Bild auf, das jeden Tag einen anderen „Adventsschatz“ zeigt.

Warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist, wird im anschließenden Text erläutert. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

 

Als ich noch im Kindergarten war (vor ca. 55 Jahren), wurde meine Mutter zu einem Bastelabend eingeladen. Den Kindergarten leitete Schwester Hildegard, eine Diakonisse aus Bethel, die viele kreative Ideen hatte.

Meine Mutter kam mit einem Adventskalender nach Hause, bei dem 24 Streichholzschachteln auf ein breites Seidenband geklebt waren. Man konnte das Band an einem Nagel an die Wand hängen und jeden Tag eine Schachtel aufschieben und sich über den Inhalt freuen. Damals genügten z B noch 3 Gummibärchen, die in die Schachtel passten, als Freude für einen Tag.

Jede Streichholzschachtel war von mattsilberfarbenem Geschenkpapier umhüllt. Zur Unterscheidung der einzelnen Tage (Ich war anscheinend noch zu klein, um bis 24 zu zählen)

waren Bilder (vielleicht Tauschbilder?) oder kleine Zeichen auf die Schachteln geklebt.

Ich erinnere mich noch an eine dicke rote Halbkugel, die ein Päckchen zierte (fast wie eine Clownsnase).

Dieser Adventskalender meiner Kindheit existiert nicht mehr, nur noch in meiner Erinnerung.

 

Als ich zum Studium in Heidelberg war und die Adventszeit mit meinen Eltern zu Hause vermisste, wollte ich ihnen per Post eine Freude machen. Ich faltete 24 kleine weiße Schachteln mit 24 bunten Deckeln, schrieb Zahlen darauf und klebte kleine Sterne.

In die einzelnen Schachteln legte ich kleine zusammengefaltete Zettel, die ein Gedicht oder eine Liedstrophe zum Advent enthielten. So hatten meine Eltern an jedem Tag einen Gruß von mir, bis wir uns endlich zu Weihnachten wiedersehen konnten.

Dieser Kalender ist bis heute erhalten geblieben, so dass ich ihn nun fotografieren konnte.

 

Noch ist etwas Zeit bis zum 1. Dezember für kurzentschlossene Bastelfreunde!

 

Eine Zeit mit vielen guten Überraschungen wünscht Ihnen und Euch Christine Dinter

Adventsschatz für Sonntag, den 29. November 2020, Erster Advent

Nun ist es soweit: Jeden Tag dürfen wir ein Türchen am Adventskalender öffnen!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

 

Zum Ersten Advent grüßen wir mit dem neuen Adventskranz aus der Paulus-Kirche.

Dieser Adventskranz wird uns auch begleiten, wenn wir als „Kirche unterwegs“ an jedem Adventssonntag in einem von 4 Enser Orten um 11 Uhr zu einer Andacht im Freien zusammenkommen. Am Ersten Advent sind wir vor der St. Anna-Kapelle in Niederense.

 

Die schöne Schleife in Hardanger Stickerei hat Frau Marlies Ruhm für uns gearbeitet. Sie ist Mitglied im Ökumenischen Bastel-und Handarbeitskreis in der Paulus-Kirche. Jedes Jahr freuen wir uns, die Schleifen wieder aus dem Karton zu holen und neu am Kranz festzustecken. Auch den Kranz binden Frauen aus unserer Gemeinde seit vielen Jahren mit fachkundiger Unterstützung. Herzlichen Dank für diese treue und schöne Hilfe!

 

Frau Ruhm hat früher in Werl gewohnt und auch dort schon Spuren ihrer Handarbeitskunst hinterlassen auf Altardecken und weiteren Kranzschleifen. Auch wenn die liturgische Farbe des Advent violett ist, haben wir uns doch rote Schleifen für unseren Kranz gewünscht. Rot und grün sind bei vielen die bevorzugten weihnachtlichen Farben und so leuchten sie uns auch schon im Advent an dieser Stelle entgegen.

 

„Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.“ Mit diesem Ruf des Propheten Sacharja (9,9) wünschen wir ihnen und Euch einen gesegneten Adventssonntag!

 

Adventsschatz für Montag, den 30. November 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag dürfen wir ein Türchen am Adventskalender öffnen!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

Wer hat den längsten Weg bis Bethlehem? Die drei Weisen. Darum dürfen sie bei uns nun schon losgehen. So haben wir mit ihnen am Ersten Advent begonnen, „Kirche unterwegs“ zu sein.

In der Andacht zum Ersten Advent vor der St. Anna-Kapelle haben wir die drei Weisen

von damals mit ihrer Neugier und Risikobereitschaft und ihrem Durchhaltevermögen bedacht.

 

Wer sind die Weisen von heute?

Da sind uns die Virologen eingefallen. Sie kamen in der Andacht direkt in einem Anspiel zu Wort.

 

Wer die drei Weisen von diesem Bild gern selbst sehen möchte, findet sie noch in dieser Woche in der St. Anna-Kapelle im Fenster. In früheren Jahren waren sie auch schon „zu Gast“ bei unserm Adventssingen in der Paulus-Kirche, das in diesem Jahr leider nicht stattfinden kann.

 

Daher müssen wir wohl umso lauter zu Hause singen:

 

„Seht, die gute Zeit ist nah, Gott kommt auf die Erde,

kommt und ist für alle da, kommt, dass Friede werde.

 

Hirt und König, Groß und Klein, Kranke und Gesunde,

Arme, Reiche lädt er ein, freut euch auf die Stunde.“

 

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen und Euch

das Vorbereitungsteam von „Kirche unterwegs im Advent“

 

 

Unser nächster Treffpunkt ist am Zweiten Advent, den 6. Dezember 2020,

um 11 Uhr im Sörries Kamp

an der Terrasse und dem Fußweg und Parkplatz der Heideresidenz

 

Adventsschatz für Dienstag, den 1. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

 

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

Als ich noch ein Kind war, versprach meine Mutter mir, dass sie vom "Schrottwichtelabend" mit einer Frauengruppe ein schönes Geschenk für mich mitgebracht habe. Ich würde mich Weihnachten darüber freuen. Natürlich war ich ein bisschen skeptisch, ob sie das wirklich ernst gemeint haben sollte, aber so war es. Es war das schönste Weihnachtsgeschenk in dem Jahr und das Räuchermännchen ist auch heute noch, vor allem weil es noch zu DDR-Zeiten produziert wurde (s. Foto), mein Liebstes in der Räuchermännchensammlung.

Johanna Dülberg

Adventsschatz für Mittwoch, den 2. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

 

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

Der Weihnachtsbaum meiner Kindheit wurde in den frühen Jahren mit roten Kugeln, Holzfiguren aus der Kindheit meiner Mutter, die wohl dem Winterhilfswerk zuzuordnen waren, echten Kerzen und Lametta geschmückt. Da ich in Norddeutschland aufgewachsen bin, gab es in dortigen Kunstgewerbegeschäften dänischen Werihnachtsschmuck zu kaufen. So ersetzte meine Mutter in späteren Jahren den hinfälligen alten Holzschmuck zunehmend mit roten Holzfiguren , wie sie in Dänemark üblich waren. Diese schmücken  auch heute noch den Weihnachtsbaum meiner Familie und immer wenn ich eine als Herz, Baum oder Figur geformte Figur in der Hand halte, denke ich an meine Mutter und die schönen Weihnachtsfeste meiner Kindheit.

Verena Löhr-Luckert

Adventsschatz für Donnerstag, den 3. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

 

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

Dieser Kranz hat einen Durchmesser von ca. 17 cm und hängt gerade in meinem Zuhause in Bielefeld an der Wand im Flur. Meine Mutter hat ihn gebastelt und ebenso vier größere Kränze, die in diesem Advent auf den Fensterbänken in der Paulus-Kirche liegen jeweils mit einer Kerze in der Mitte. An jedem Adventssonntag wird eine Kerze mehr angezündet.

 

Die Kränze sind ein Adventsschmuck in unserer Familie und eine Erinnerung an meine Mutter. Sie ging selten, aber gern im Teutoburger Wald spazieren und hatte immer eine kleine Tüte in der Manteltasche dabei. Wenn sie aus dem Wald zurückkehrte, hatte sie immer etwas gesammelt: Eicheln, Bucheckern, Lärchenzapfen …

Im Herbst wurde der große Tisch im Wohnzimmer zur Bastelwerkstatt. Die kleinen Sachen wurden mit Draht versehen, ein Styroporreifen mit braunem Krepppapier umwickelt. Alle Grüße aus dem Wald wurden gesteckt und geklebt (Heißkleber gab es damals noch nicht, das ersparte einem die sich ziehenden Fäden).

Mein Vater und meine Mutter steckten ganz viele Kränze zusammen und verschenkten sie.

Es ist erstaunlich, wie lange solche Trockenkränze halten und Freude machen.

 

Christine Dinter

Adventsschatz für Freitag, den 4. Dezember „Barbara-Tag“

Nun ist es soweit: Jeden Tag dürfen wir ein Türchen am Adventskalender öffnen!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

Barbara ist u.a. die Schutzpatronin der Bergleute

Jedes Jahr um den 1. Advent herum wird die geheimnisvolle Weihnachtskiste vom Boden geholt. Ich freue mich besonders über Bergmann und Engel, die mich schon als Kind sehr beeindruckten.

Im Erzgebirge war es üblich, diese Figuren ins Fenster zu stellen, für die Mädchen im Haushalt die Zahl der Engel und für die Buben die Bergmänner. Sie hatten die Aufgabe, den Weg zu beleuchten, den die Väter gingen, wenn sie in der Dunkelheit vom Schacht kamen und durch die tiefverschneiten Gassen gingen (damals gab´s tatsächlich noch Schnee).

Bei den in liebevoller Heimarbeit geschnitzten Figuren beeindruckte mich besonders der Bergmann. Er war dem Steiger (Bergbauingenieur) nachempfunden und trug an seiner Gürtelschnalle ein Registriergerät. Immer, wenn ein „Hund“ (Förderwagen, Abraum-Lore) voll war, wurde er registriert. So wusste man, wie ergiebig die Schicht war.

Adventsschatz für Samstag, den 5. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

 

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

Einer hat heute Nacht richtig viel zu tun: die „Lange Nacht der vielen Arbeit“ kommt heute auf den Nikolaus zu.

Ich weiß ja, der Nikolaus war eigentlich ein Bischof in Myra und ist bekannt dadurch, dass er armen Menschen in Hungersnot geholfen hat. Er hat auch den Töchtern eines armen Vaters Geld durchs Fenster geworfen, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen…

 

Aber dieser rote muntere Geselle aus Holz ist mir, auch wenn er nicht dem Bischof ähnelt, ein erfreulicher Begleiter im Advent. Diesen „Nikolaus“ hat Herr Friedrich (Fritz) Grunwald vor ca. 20 Jahren ausgesägt und Frau Jutta Grunwald hat ihn so schön bunt angemalt.

Als „Adventsschatz“ stand er schon ein paar Mal vor meiner Tür oder vor der Kirchentür. Und da muss er an diesem Wochenende auch wieder stehen, denn am Zweiten Advent 2020 ist ja auch Nikolaus-Tag.

 

Viele Menschen werden eigene Erinnerungen an den Nikolaus-Tag haben. An einen Knecht Ruprecht, der mir begegnet wäre, kann ich mich nicht erinnern.

Aber ich weiß noch genau, dass ich als Kind Schuhe auf die Fensterbank gestellt habe in der Hoffnung, dass der Nikolaus über Nacht vorbei kommt und viele gute Sachen hineinlegt.

 

Ich habe sogar die großen orthopädischen Schuhe meines Vaters ausgeliehen (ganz bescheiden, nicht?) und sie zusammen mit meinen auf die Fensterbank gepackt.

Den Inhalt aller Schuhe wollte ich wohl gern für mich einheimsen!

 

Das Erstaunliche ist, dass der Nikolaus wohl auch mitbekommt, wenn jemand umzieht.

Obwohl ich längst nicht mehr da wohne, wo ich als Kind gewohnt habe, findet der Nikolaus mich doch immer wieder.

Ich denke auch, dass er in dieser Nacht viele Helfer hat. Sonst würde er es ja nicht schaffen, so viele Menschen, kleine und große, zu überraschen.

 

! Also gut aufpassen, Schuhe putzen und bereitstellen! Und dann mit klopfendem Herzen schlafen gehen und nach dem Aufwachen mal vorsichtig vor die Tür oder aufs Fensterbrett gucken …

vielleicht ist ja der Nikolaus oder einer seiner Helfer auch in Ense vorbeigekommen?

 

Wer sich selbst auf den Weg machen möchte und freundliche Gesellen im Advent treffen möchte, kann gern am

Sonntag um 11 Uhr zur Heideresidenz, Sörries Kamp 2 draußen am Fußweg und Parkplatz kommen.

Dort sind wir als „Kirche unterwegs“ auf dem Weg nach Bethlehem mit Gedanken und Musik im Advent.

 

Ein freudiges Wochenende wünscht Christine Dinter

Adventsschatz für Sonntag, den 6. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

 

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

 

 

 

 

Heute brennen zwei Kerzen an unserem Adventskranz. Die Schleife, die Frau Marlies Ruhm gestickt hat, trägt heute zwei Sterne als Zeichen für den Zweiten Advent.

Der Kranz ist von Frau Stefanie Hartmann und Frau Bärbel Otte gebunden worden. Sie haben auch einen kleinen Kranz für den Jugendtreff Omnibus und einen kleinen Kranz für den Flur der Paulus-Kirche gebunden. So ist an mehreren Stellen in unserer Kirche „Adventszeit“, auch wenn der große Kranz nun für den Sonntagmorgen mit der „Kirche unterwegs“ zur Heideresidenz in den Sörries Kamp gezogen ist.

 

Am Zweiten Advent werden wir jungen und alten Menschen begegnen. Wohin geht unser Blick? Sind wir mehr mit uns selbst beschäftigt oder haben wir einen Blick auch für andere?

 

Lassen wir unsern Blick schweifen und entdecken wir Überraschendes,

etwas, was andere und uns erfreut oder gut tut.

Teilen wir Zeit und Freude miteinander und gehen wir gemeinsam ein Stück durch den Advent:

Mache dich auf und werde licht! Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.

(Jesaja 60,1)

Dieser Liedruf begleitet unser Gebet auch an diesem Sonntag.

 

Möge freundlicher, himmlischer Glanz in die kommenden Tage leuchten!

 

Das wünscht das Vorbereitungsteam von „Kirche unterwegs“ im Advent

Adventsschatz für Montag, den 07. Dezember

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

 

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

 

Am Nikolaustag haben wir erfahren, dass der Nikolaus heutzutage auch viele Helferinnen und Helfer hat.

In den zurückliegenden Jahren hießen sie bei uns auch „Adventsboten“ und waren oft Katechumenen oder Konfirmandinnen und Konfirmanden. Die einen wurden Krippenspieler und mussten in vielen Proben üben. Die anderen halfen als Adventsboten beim Tischdecken und Abräumen für das Adventsfrühstück. Das findet leider in diesem Jahr nicht in der Paulus-Kirche statt.

 

Aber es sind noch mehr Menschen als Adventsboten im Einsatz.

Frau Marlies Ruhm hat diesen schönen Anhänger gehäkelt und die Kerze brennt ganz gefahrlos und kann dabei noch am Fenster oder an einem Strauch hängen. Gerade tragen einige Frauen aus unserer Gemeinde diesen und andere Grüße zu einigen Menschen, die davon überrascht werden.

In den nächsten Tagen werden Frauen, Männer und Jugendliche an einigen Türen klingeln und einen Gruß aus der Kirchengemeinde zum Lesen und Hinstellen überreichen.

 

Wer weiß, ob nicht jemand die Häkelnadel herausholt oder Papier und Schere und auch anfängt, etwas zu basteln?

Wer ist dann eigentlich der Adventsschatz? Der Gegenstand oder die Bastelnde oder der Überbringer?

So schwere Rätsel gibt uns die Adventszeit auch noch auf! Nehmen Sie es mit Humor!

Strahlen Sie mit Kerze und Stern um die Wette!

 

Freundliche Grüße von und an alle Adventsboten und Emfänger von Christine Dinter

Adventsschatz für Dienstag, den 08. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

 

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

 

In meiner Familie sind seit jeher Zimtsterne als Weihnachtsgebäck beliebt. Sie dürfen nicht zu lange liegen, um nicht zu hart zu werden, so dass meine Mutter sie immer erst kurz vor Weihnachten buk. Eines Tages machte ich mich dann selbst daran dieses zuckersüße Gebäck zuzubereiten. Dabei staunte ich wie klebrig der Teig wurde und sich gar nicht ausrollen ließ, damit ich die Sterne ausstechen und diese mit dem geschlagenem Eischneee bestreichen konnte. So fügte ich dem Teig noch Paniermehl zu und rollte Ihn darauf aus. Seit vielen Jahren kämpfe ich nun mit diesem Zimtsterngebäck und probierte immer wieder neue Tricks. Trotz meiner Proteste, dass ich sie nicht mehr backen wolle, beharrte meine Familie auf diese Tradition. Aus Erfahrung wird man klug:  Im letzten Jahr gelang mir ein perfekter Teig, den ich zuerst kalt stellte und dann zwischen zwei Backpapieren ausrollte. Ob ich allerdings in diesem Jahr diesen Erfolg wiederholen werde, weiß ich noch nicht. Die Männer in unserer Familie essen so gut wie nichts Süßes mehr und bislang waren sie die Hauptabnehmer für die Zimtsterne. So komme ich in diesem Jahr wohl darum herum, sie zu backen.

Verena Löhr-Luckert

 

 

Adventsschatz für Mittwoch, den 09. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Der Herrnhuter Stern erinnert mich an mein Elternhaus zur Advent-/Weihnachtszeit. Im Jahre 1960 bekamen meine Eltern diesen Stern geschenkt und er wurde im Treppenflur aufgehängt. Dies war eine Rarität, denn die Fertigung erfolgte von der Herrnhuter Brüdergemeine in der ehemaligen DDR. Besonders fasziniert hat mich die Art des Sterns. Er ist eine Besonderheit. Ich besitze den Stern von damals noch heute. Lange Zeit konnte man den Stern bei uns nicht kaufen. Bei meinem ersten Besuch in Dresden nach der Maueröffnung fand ich in einem Buchgeschäft die Möglichkeit, einen solchen Stern zu erwerben. Bei uns erstrahlt ein solcher Papierstern jedes Jahr bereits in der Adventszeit im Wintergarten. Die Herrnhuter Gemeine steht der evangelischen Kirche sehr nah. Der Ort Herrnhut liegt im Landkreis Görlitz.

Jürgen Post

Adventsschatz für Donnerstag, den 10. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Als ich ungefähr 8 Jahre alt war, standen in der Bremer Stern-Apotheke, die sich noch neben der Kath. Kirche befand, zwei Nussknacker im Schaufenster. Ein blauer, vermutlich ein Soldat und ein grüner Jägersmann. In der Vorweihnachtszeit bei den Proben für das Krippenspiel hatte ich die beiden entdeckt. Sie waren sehr schön, kosteten aber 60 Mark und waren daher für mich als Kind unerreichbar. Vor und nach jeder Probe stand ich vor dem Schaufenster. Ich weiß nicht mehr, ob ich meiner Mutter oder meiner Oma davon erzählt habe. Jedoch war eines Tages der blaue Soldat nicht mehr da. Die Adventszeit schritt voran und eines Tages stand auch der grüne Nussknacker nicht mehr im Schaufenster. Da war ich traurig, weil ich sie nun nicht mehr anschauen konnte.

Als ich am ersten Weihnachtstag bei meinen Großeltern ein großes Geschenk bekam, ahnte ich noch nichts. Als ich es auspackte war ich mehr als erstaunt, genau diesen grünen Nussknacker auspacken zu können, den ich doch solange im Schaufenster bewundert hatte.

Johanna Dülberg

Adventsschatz für Freitag, den 11. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Um die Sanierung der St. Anna Kapelle finanzieren zu können, kamen wir im Vorstand im Jahre 2012 unter anderem auf die Idee, einen Lichterbogen von der St. Anna Kapelle erstellen zu lassen. Mit der JVA Werl fanden wir einen Partner, der bereit war, den Schwibbogen zu fertigen. Dies könnte, so meinten wir, ein passendes Geschenk in der Vorweihnachtszeit sein. Wir riskierten eine Auflage von 50 Stück und hatten Erfolg. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Schwibbogen verkauft. Mit dieser Einnahme konnten wir Geldmittel zur weiteren Sanierung der St. Anna Kapelle zur Verfügung stellen.

Jürgen Post

Adventsschatz für Samstag, den 12. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Morgen, am 13. Dezember, ist Lucia-Tag. Vor vielen Jahren haben Frauen aus unserer Kirchengemeinde an einem Wochenende unter Anleitung zusammen Egli-Figuren hergestellt. Sie sind von einer Schweizerin, Frau Egli, erfunden worden und dienen in vielen Gemeinden dazu, biblische Geschichten anschaulich nachzuerzählen.

Für den „Lebendigen Adventskalender“ in der Anfangszeit war uns einmal der 13. Dezember anvertraut worden. Frau Sabine Heierhoff hat daraufhin, eine unserer Figuren zur „Lucia“ umgestaltet und wir haben das Fenster in der St. Anna-Kapelle damit geschmückt.

Beim Erzählen haben wir wohl von der Heiligen-Legende und dem Brauch der Lucia am Morgen des 13. Dezembers in Skandinavien erzählt.

Wer in diesen Tagen an der St. Anna-Kapelle vorbeikommt, kann ja mal ins Fenster schauen.

Auf dem halben Weg zum Weihnachtsfest tut so viel dazugewonnenes Licht schon gut.

Kein Wunder, dass sich Kinder in Schweden und darüber hinaus freuen.

Morgen, zum Dritten Advent, treffen wir uns als „Kirche unterwegs“ auf dem neu gestalteten Dorfplatz in Höingen. Um 11 Uhr freuen wir uns, wetterfest gekleidete Adventswanderer (wieder) zu sehen und zu hören für ca. 30 Minuten im Freien zu adventlichen Gedanken und Musik.

„Mache dich auf und werde licht“ wird wieder unser Liedruf sein.

Christine Dinter

Adventsschatz für Sonntag, den 13. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Heute brennen drei Kerzen an unserem Adventskranz. Auf dem Foto sind sie in der Paulus-Kirche zu sehen.

Der Adventskranz ist aber an diesem Sonntag durch die „Kirche unterwegs- auf dem Weg nach Bethlehem“ um 11 Uhr auf dem Dorfplatz in Höingen zu finden.

Dort findet die dritte Adventsandacht im Freien statt, diesmal mit musikalischer Begleitung durch die Band Gegenwind und wieder mit einem Anspiel mit Konfirmandinnen.

Bereitet dem Herrn den Weg, denn siehe der Herr kommt gewaltig! (Jesaja 40,3.10)

Der Ruf des Propheten Jesaja hat die Sehnsucht der Menschen aufgegriffen.

Johannes der Täufer hat die Menschen zur Taufe an den Jordan und zur Veränderung ihres

Lebens gerufen.

Viele Stimmen werden in unserer Zeit laut. Wem vertrauen wir?

Das Kind in der Krippe hat kein Interesse an Macht und Geschäften, sondern an Liebe und Fürsorge für einander. Eine gewaltige Kraft, die wir verschenken dürfen.

Einen gesegneten Dritten Advent wünscht Ihnen und Euch Christine Dinter

Adventsschatz für Montag, den 14. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Diese Krippe erinnert mich an meine Jugend, meine Schulzeit.

In der Adventszeit waren die großen Fenster im Treppenaufgang meiner Schule mit riesigen Transparentbildern geschmückt.

Auf dem Weg ins Klassenzimmer im obersten Stock konnte ich sie bewundern.

Das Tageslicht schien dagegen. Es war wunderschön!

Montags las meine Klassenlehrerin uns dann noch eine Christuslegende von Selma Lagerlöff vor. Das war ein besinnlicher Wochenanfang – Advent!

Ich war überrascht und begeistert, als ich später eine Transparentkrippe im Kindergarten meines Sohnes wiederentdeckte. Schnell habe ich den Grundriss kopiert, Transparentpapier gekauft und mir meine eigene Krippe gebastelt.

Sie gehört jetzt seit ca.40 Jahren zu meiner Sammlung und klebt am Fenster, damit das Tageslicht durchscheinen kann.

Advent- Warten auf Heiligabend.

Antje Schiller

Adventsschatz für Dienstag, den 15. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Die Spieluhr gehörte meiner Oma. Die sieben Engel sind ihre sieben Enkelkinder, hat sie immer gesagt. Als Kind fand ich die Spieluhr schon immer sehr schön. Vor ein paar Jahren hat sie sie mir geschenkt. Das Uhrwerk war defekt, aber ich konnte ein neues einbauen lassen und nun spielt sie wieder so schön wie vorher.

Johanna Dülberg

Adventsschatz für Mittwoch, den 16. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Dieses Schaukelpferd gehört meinem Mann seit 65 Jahren und ist von seinem Opa selber gebaut und angemalt worden. Es steht jedes Jahr vor unserem Weihnachtsbaum. Auch bei unserem Enkel ist es sehr beliebt.

Kerstin Pasch

Adventsschatz für Donnerstag, den 17. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Den Elch haben wir vom Weihnachtsmarkt im Wildwald von einer Freundin gekauft!

Er schaut uns immer beim Essen zu, denn er hängt über unserem Küchentisch!

Wir nennen ihn Mr. Moose und in diesem Jahr haben wir auch eine Geschichte hierzu gelesen.

Noch eine schöne Adventszeit!

Grüße von Familie Haak

Adventsschatz für Freitag, den 18. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Im Jahr 1980 beherrschte ein Streik in Polen die Schlagzeilen. Aus diesem Streik, der sich lange hinzog, entstand dann die Gewerkschaft Solidarnosc.

In der Winterzeit wurden in der Schule meiner Tochter Kleiderspenden gesammelt.

Als Dank kam später diese kleine einfache Krippe, aus Holzdübeln gefertigt und bemalt, zurück. Meine Tochter bekam sie, da wir wohl das meiste beigetragen haben.

Diese Krippe als Überraschungsgeschenk ist seitdem ein wichtiger Teil meiner Sammlung.

Antje Schiller

Adventsschatz für Samstag, den 19. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Adventsschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Mit dieser massiven Messingglocke wurden bereits meine Mutter und ihre Brüder in das Weihnachtszimmer gerufen. Sie wiegt schwer in der Hand und ist gold und silberfarben. Auf dem goldenen Band oben sind die Namen der vier Evangelisten eingraviert. Ihr Klang ist durchdringend klar und hell - sogar wenn sie nur wenig bewegt wird. Natürlich rief sie auch meinen Bruder und mich und in späteren Jahren meine Tochter in das Weihnachtszimmer. Allerdings hatte sie auch eine weitere Funktion in meiner Familie: wenn jemand krank war, diente sie dem Kranken als Klingel, um auf sich aufmerksam zu machen.Dazu fällt mir noch ein, dass wir immer Katzen in der Familie hatten, für die ein bestimmtes Glöckchen in den Baum gehängt wurde, mit dem sie spielen durften. Trotzdem waren sie so gut erzogen, dass sie keinen Baum zu Fall brachten in all den Jahren...

Sie dürfen die Schätze mit meinem Namen versehen.

Ich drück die Daumen , dass sie für jeden Tag einen Eintrag organisieren können.

Verena Löhr-Luckert

Adventsschatz für Sonntag, den 20. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

Auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Ense begrüßen wir gern die Schatzsucher, die mit uns die Freude an den Adventsschätzen teilen.

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Adventsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

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Zum Vierten Advent sollte der Adventskranz aus der Paulus-Kirche mit uns auf den Hof der Familie Bock in Lüttringen ziehen. Dort sollte wie bisher an jedem Adventssonntag in einem Ort in Ense ein Kind die Kerzen anzünden, während die versammelte Gemeinde das Lied singt: Wir sagen Euch an den lieben Advent. Sehet die …. Kerze brennt.

Heute können Sie das Lied mit der vierten Strophe auf dem podcast auf der Homepage hören und mitsingen (im evangelischen Gesangbuch Nr 17).

„Freuet euch in dem Herrn allewege. Der Herr ist nahe!“ Dieser Gruß aus dem Philliperbrief ist der Ruf, der über diesem Adventssonntag erklingt. Das Weihnachtsfest, an dem wir Jesu Geburt feiern, rückt ganz nah.

Viele Vorbereitungen wurden und werden getroffen. Zwei Nachbarinnen unterhalten sich im Podcast, wie es ihnen in diesem Jahr damit geht.

Zum Vierten Advent gehört die biblische Geschichte, wie sich Maria und Elisabeth, beide schwanger, begegnen. „Guter Hoffnung sein“ –so nennt man auch den Zustand der Schwangerschaft. Maria und Elisabeth haben Sorgen und Hoffnungen geteilt.

Die Spannung vor der Geburt steigt – die Vorfreude und Erwartung auf Weihnachten wächst.

In diesem Jahr werden wir es anders erleben. Ob es eine stille Nacht wird?

Vielleicht werden wir mehr als sonst in uns selbst hineinhorchen und uns fragen, was gerade in der schwierigen Situation an Weihnachten 2020 wahre Freude in uns wecken kann.

Für die Menschen in der biblischen Weihnachtsgeschichte gab es Boten, die ihnen die tröstende und verändernde Botschaft brachten: Gott kommt in die Welt als Retter und Heiland im kleinen Kind in der Krippe!

An den Adventssonntagen unterwegs sein kann für uns heißen, selbst ein Bote, eine Botin dieser guten Nachricht zu werden.

So haben wir jeden Sonntag gesungen:

Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt!

Einen frohen, gesegneten Vierten Advent wünscht Ihnen und Euch

Christine Dinter

Adventsschatz für Montag, den 21. Dezember 2020

Engel aus Holz, hergestellt und verschenkt von Frau Jutta Grunwald

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

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Wie viele Engel mögen wohl in den Wohnungen aufgestellt oder aufgehängt sein in dieser Adventszeit und erst recht, wenn es jetzt mit ganz schnellen Schritten auf Weihnachten zugeht?

Im Vorbereitungskreis, der sich Gedanken für diese Adventszeit in Ense machte, wurde vorgeschlagen, den Senioren einen Engel zum Hinstellen zu schenken. Es schien für fast 300 Personen schwer umsetzbar. So sind wir in der Vorbereitung auf einen Kartengruß gekommen, der in den letzten Wochen hier und dort in die Briefkästen gelegt oder an der Haustür abgegeben wurde.

Frau Jutta Grunwald hielt an ihrer Idee mit dem Engel fest. So wie der Engel auf dem Foto sind in einigen Haushalten in Ense diese Engel als Geschenk und Gruß eingezogen.

Er soll nicht nur ein dekorativer Gegenstand mehr in der Sammlung der Weihnachtsschätze sein.

Der Engel soll hauptsächlich seine Botschaft verkünden:

„Seht, die gute Zeit ist nah: Gott kommt auf die Erde.

Kommt und ist für alle da. Kommt, dass Friede werde.“

Dieses Lied wurde an den ersten drei Adventssonntagen gesungen und es klingt weiter.

Dazu kommt die Botschaft vom Heiligabend, wie sie die Weihnachtsgeschichte erzählt:

Der Engel sprach zu den Hirten:

„Fürchtet euch nicht!

Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;

Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

Mögen Sie von einem Engel in Ihrer Nähe auch diese Botschaft empfangen!

Damit wir auch in diesen Zeiten frohgemut Weihnachten feiern können!

Mit herzlichen Grüßen aus der evangelischen Kirchengemeinde Christine Dinter

Adventsschatz für Dienstag, den 22. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

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Der silberne Vogel erinnert mich an meine Kindheit. So ein Vogel wurde immer in unserem Weihnachtsbaum dekoriert. Er sollte uns als Kinder darauf hinweisen, dass auch die Tiere an Weihnachten etwas zu fressen brauchen und nicht vergessen werden dürfen.

Und tatsächlich, am Heiligabend, ging mein Vater mit uns Kindern vor der Bescherung in den nahe gelegenen Wald. Dort brachten wir den Tieren etwas Futter. Später entwickelte sich daraus auch der Brauch in meiner Familie. Mit den Enkelkindern fuhren wir nach Völlinghausen in den Tierpark, um den Tieren dort einen Weihnachtsgruß zu bringen.

Eva-Maria Rabura

Adventsschatz für Mittwoch, den 23. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

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Den Lichter-Bogen mit den Kurrende-Sängern habe ich als Schülerin in einem Schaufenster nahe an meiner Schule gesehen. Obwohl der Kauf mehr als mein übliches Taschengeld benötigte, habe ich den Lichterbogen gekauft.

Seit dieser langen Zeit freue ich mich in jedem Jahr, ihn aufzustellen. Er trägt auch schon kleine Brandspuren, da ich schon mal die Bienenwachskerzen etwas spät ausgepustet habe.

Die Kurrende-Sänger gibt es ja in verschiedenen „Auftritten“. Später bekam ich von Freunden noch einmal die Sänger mit der Seiffener Kirche und den berühmten Tannenbäumen geschenkt. In einem Buch von Wolfram Böhme (Titel: Steiger, Engel, Räuchermann) fand ich Gedichte zu den erzgebirgischen

Figuren: Seiffner Kurrendesänger

Wir sind Kurrendesänger

und steh´n am Orgelchor.

Jetzt währt der Dienst noch länger,

wir zieh´n von Tor zu Tor.

 

Wir setzen unser Singen

noch auf den Straßen fort,

im Lied euch nahzubringen

das alte Weihnachtswort.

 

Wir singen auf den Gassen

vor manchem dunklen Haus

und treiben alle blassen,

vergrämten Sorgen aus.

 

Wir singen für die Kranken,

dass Angst und Schmerzen flieh´n

und freundliche Gedanken

in ihre Herzen zieh´n.

 

Wir singen für die Alten

in ihrer Einsamkeit,

damit sie Mut behalten

bei harter Winterzeit.

 

Auch alle unsre Kleinen

ermuntern wir im Lied,

weil Jesu Christ´ Erscheinen

zu ihrem Heil geschieht.

 

Wir singen immer wieder,

damit sich jeder freu.

Sind doch die Weihnachtslieder

Alljährlich jung und neu.

 

Mit Stern und Windlaternen

besucht euch unsre Schar

und bringt den Nah´ und Fernen

vom Christkind Grüße dar.

 

Christine Dinter

Podcast zu Heiligabend

Heiligabend 2020 Auszug aus dem Podcast

Lied 24 Vom Himmel hoch da komm ich her, Str. 1+2

Gott kommt zu uns.

Wir müssen nicht mehr zweifelnd nach ihm fragen.

Gott kommt zu uns, um seine Gnade allen anzusagen.

Gott kommt zu uns und lässt uns wieder hoffen.

Sein großes Herz ist für uns alle offen.

Gott kommt zu uns.

 

In dieser Nacht hat sich der Himmel geöffnet,

Gott ist Mensch geworden.

Deshalb nennen wir sie heilige Nacht.

Gott erscheint auf Erden.

Ein Kind, geboren in einem Stall.

In das Dunkel fällt das Licht.

Gott ist Mensch geworden.

Das feiern wir heute.

Im Namen Gottes, in dem das Leben wohnt,

im Namen Jesu Christi, der Mensch geworden ist,

und im Namen des Heiligen Geistes,

der uns Hoffnung und Lebensfreude schenkt.

Amen.

 

Lied 539 Mache dich auf und werde licht

 

Liebe Gemeinde,

fällt Weihnachten aus? Das war die Befürchtung bei manchen, die in den letzten Wochen planen mussten für eine Gemeinde, für die Familie, für Kreis und Land oder für sich selbst allein.

Ich möchte Ihnen sagen: es wird Weihnachten! Nur diesmal anders, als wir es aus den vergangenen Jahren gewohnt waren. Wir hatten geplant, zum Krippenspiel in die Schützenhalle nach Oberense einzuladen. Nun mussten unsere Katechumenen keine langen Texte lernen und mit dem Lampenfieber vor der Aufführung kämpfen. Es wäre in diesem Jahr ein kleineres Krippenspiel geworden. Die Band Gegenwind wollte uns musikalisch begleiten.

Aber unser Presbyterium folgt der Empfehlung unserer Landeskirche, die Präsenzgottesdienste nicht stattfinden zu lassen. Es wird keine direkten Treffen in der großen Gemeinde vom Heiligabend geben. Aber wir werden dennoch als weihnachtliche Gemeinde verbunden sein.

Die Kirchentür der Paulus-Kirche ist offen von 14.30 bis 16.30 Uhr am Heiligabend und an den weiteren Tagen bis Sonntag und an Silvester.

Krippe und Weihnachtsbaum sind da, Kerzen und die Weihnachtsgeschichte, Lieder zum Anhören und Stille und auch eine Gesprächsmöglichkeit im Kleinen, wie es jeweils von hineinkommenden Menschen gewünscht wird.

 

Unseren Katechumenen und Konfirmanden habe ich empfohlen, die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel zu Hause mit der Familie, vielleicht mit verteilten Rollen, selbst zu lesen und so das Krippenspiel in das eigene Wohnzimmer zu holen. Die Weihnachtsgeschichte ist auch im Gemeindebrief abgedruckt und viele kennen die Worte fast auswendig.

Wenn Sie die Worte selbst laut lesen, ergibt eins das andere und die Weihnachtsbotschaft kann auch bei Ihnen ankommen.

So wird Weihnachten diesmal anders, aber die Botschaft vom Kind in der Krippe ist da und wird unser Herz erreichen.

 

Lukas schreibt in seinem Evangelium:

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, …

Es wird Weihnachten und es ereignet sich seit Jahrhunderten, dass weitergesagt wird, was in der Heiligen Nacht geschehen ist. So auch heute mit Worten, Zeichen und Liedern.

Lied 52 Wisst Ihr noch wie es geschehen? Str. 1-3.5+6

 

Immer werden wir´s erzählen. Immer wieder berührt uns das Wunder von Weihnachten, auch in diesem Jahr. Mag vieles anders und unsicher sein, wir stellen uns in Gedanken wieder neben die Hirten an die Krippe.

 

Es ist eine stille Nacht und doch ist sie voller Bewegung.

Zuerst mussten Maria und Joseph aufbrechen. Sie hatten ein Ziel: Bethlehem, aber es drückten sie die Sorgen, ob sie den Weg schaffen und eine Unterkunft finden würden. Das Kind wurde geboren- nicht in einem Palast sondern im Stall. So stellt Gott die Welt auf den Kopf! Er bringt Menschen dazu, anders hinzuschauen, da, wo wir es nicht erwarten, ein Wunder zu entdecken.

Die Hirten, Menschen am Rand der Gesellschaft, erlebten eine Nacht, die sie nie vergessen würden. Himmlischer Glanz und Klang riss sie aus ihrer Gewohnheit. Die strahlendhelle Botschaft der Engel wies ihnen den Weg und sie gingen los.

Wir haben uns an den Adventssonntagen auf den Weg gemacht als „Kirche unterwegs“ und wir konnten erleben, dass wir nicht allein waren.

Schon die Ahnung, dass wir auf ein besonderes Ereignis zugehen, hat Menschen in Bewegung gesetzt. Dabei haben wir uns im Advent mit Worten und Liedern gestärkt und haben die Welt und uns Gott anvertraut beim Beten und Singen:

Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.

Die Hirten kamen eilend. Diese Worte aus der Weihnachtsgeschichte lassen mich schmunzeln, denn die Hirten an den Krippen, die wir kennen, die strahlen doch eher gesammelte Ruhe und Lebenserfahrung aus. Was mag in ihnen vorgegangen sein?

Eine Krippe zu sehen, das war ihr Alltag. Aber nun strahlt ihnen aus einem stinkenden Stall der Glanz einer neuen Welt entgegen, Gottes neuer Welt.

Der Himmel ist offen und Gott kommt zu den Menschen, zu uns, zu mir.

Lied 54 Hört der Engel helle Lieder

Es ist nicht zu fassen und doch finden die Hirten bestätigt, was der Engel ihnen verkündet hatte. Ihr Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Sie lassen sich von neuem bewegen: Da sie das Kind gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

In den schönsten Weihnachtsliedern wird die Botschaft aufgenommen:

Christus, der Herr, ist heute geboren, den Gott zum Heiland euch hat erkoren.

Fürchtet euch nicht!

Maria hört zu und bewegt alle die Worte in ihrem Herzen. Eine stille und bewegte, zu Herzen gehende Nacht bis heute.

Alle, die an der Krippe wie durch ein Wunder zusammengeführt werden, bleiben dort nicht stehen. Die Hirten kehren wieder um, aber sie preisen und loben Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten.

So ist es später Menschen mit dem erwachsenen Jesus ergangen. Die sich von ihm, seinen Worten und Taten bewegen ließen, erlebten ihn als den Heiland und gehörten mit ihrem Glauben in Gottes neue Welt.

Immer werden wir´s erzählen – so gehen die Geschichte und das Wunder von Weihnachten weiter bis zu uns ins Jahr 2020.

 

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg, führ uns zur Krippe hin,

zeig, wo sie steht. Leuchte du uns voran, bis wir dort sind,

Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind.

 

Vielleicht ist in diesem Jahr unser innerer Weg zur Krippe mühsamer. Wir erleben Hindernisse, Umwege, haben Rastplätze nötig, um Kraft zu sammeln. Wir haben die vergangenen Erfahrungen mit im Gepäck. Dennoch soll unser Blick sich heben und frei werden, auf das Wunder in der Krippe zu sehen: Jesus Christus, der Gottes Heil in die Welt bringt nicht mit Gewalt und Macht, sondern bedürftig, klein und schwach.

Was da im Stillen geschieht, bewegt mein Herz und mich, dass ich weitergebe, was ich empfangen habe. Darum

Fürchtet euch nicht, denn euch ist heute der Heiland geboren,

welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Ihr werdet finden

das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Frohe Weihnachten !!!

Lied 545 Stern über Bethlehem Str. 1-4

 

Wir stellen uns in Gedanken neben die Hirten an die Krippe. Das können wir tun, wenn wir zu Hause die Botschaft von Weihnachten lesen und singen, sie in unserm Herzen bewegen und sogar zu anderen Menschen tragen durch ein

Gebet für Menschen, an die wir denken.

 

Gott, dein Engel kam zu den Hirten in der Nacht,

hat sie froh gemacht und hat ihr Leben

mit dem Glanz deines Heils erfüllt.

So komm und bleibe mit deinem Licht auch bei uns

und bei allen, für die wir dich bitten:

 

Wir bitten dich für die, die in diesen Tagen krank und einsam sind,

für die, die in diesen Tagen um einen geliebten Menschen trauern

und die mitten in dieser Freudenzeit sich nicht freuen können.

 

Wir bitten dich für die, die nicht miteinander zurechtkommen in ihren Familien, an ihren Arbeitsstellen, in ihrer Nachbarschaft.

 

Wir bitten dich für die, die hungern nach Brot,

nach dem zum Leben Notwendigen, nach Arbeit, nach Anerkennung,

nach einer Wohnung, dem bergenden Gefühl, zu Hause zu sein.

 

Wir bitten dich für die,

die von Krieg, Gewalt und Terror geängstigt und gequält sind,

die in unerträglichen Verhältnissen ihr Leben fristen,

die in Schrecken und Trauer versinken.

 

Du Gott des Friedens, erbarme dich doch über deine Welt.

Sende Boten des Heils in die Dunkelheit.

Mach auch uns zu Helfern deines Friedens.

Und wenn wir das „Vater unser“ beten, sind wir gerade heute mit Menschen auf der ganzen Welt verbunden ….

Vater unser im Himmel, …

 

Gott segne und behüte Dich in dieser Nacht und in der kommenden Zeit.

Sein Licht von Weihnachten leuchte Dir auch im neuen Jahr. Amen.

 

Lied 44 O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit

 

Pfarrerin Christine Dinter ist erreichbar unter Telefon 02938 2557.

Adventsschatz für Donnerstag, den 24. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

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Die Geschichte meiner Krippe.1968 kam eine Kundin in meinen Laden und erzählte fanz glücklich das ihr Mann,welcher Briefträger in Hüsten war,Krippenfiguren schnitzt.Ich sollte doch mal kommen und mir diese Krippenfiguren ansehen.Als ich in den Keller kam und die Krippenfiguren sah,wusste ich sofort,das ist was für mich.So kaufte ich gleich die 1.Figuren.Jetzt fehlte der Stall.Ich holte mir eine Baumwurzel aus dem Wald.Diese Wurzel ist heut noch der Stall unserer Krippe in der Paulus Kirche.Nun wurde die Krippe bei uns zu Hause im Hausflur aufgebaut.Es sah wunderschön aus.Es kamen nun jedes Jahr immer mehr Figuren dazu uns somit erfolgte der Umzug der Krippe ins Wohnzimmer.Meine Eltern die jedes Jahr Weinachten bei uns feierten waren auch sehr glücklich darüber.Meine Mutter stand jedes Jahr davor und sang;Ich steh an deiner Krippen hier...Ich seh und höre sie heut noch,obwohl sie schon 20 Jahre tot ist.Due schön beleuchtete Krippe ist heut für mich ein Ort der Stille und Besinnlichkeit.Es tut einfach gut davor zu sitzen und runter zu kommen.

Jutta Grunwald

Adventsschatz für Freitag, den 25. Dezember 2020

Nun ist es soweit: Jeden Tag öffnen wir ein weiteres Türchen am Adventskalender!

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Dieser Stern hängt zu Weihnachten in der Paulus-Kirche.

Wie kommt er dahin? Der Stern gehört zu den Adventsschätzen in meiner Familie.

Am Anfang dieses Kalenders mit den Adventsschätzen (am 29. November) habe ich

schon von Schwester Hildegard erzählt, die den Kindergarten leitete, in den ich ging.

Sie war eine Diakonisse aus Bethel und ich verbinde den Stern mit ihr. Ich weiß nicht, ob sie diesen Stern meinen Eltern geschenkt hat oder sie ihn bei ihr gekauft haben.

Jedenfalls ist es eine alte Erinnerung, dass der Stern zu Weihnachten in unserm Wohnzimmer an der Wand hing. Das mag nun schon 60 Jahre her sein.

Als ich nach Ense kam, muss ich den Stern irgendwann mit hierher gebracht haben. Ich habe ihn seither an Heiligabend auf die Wand zwischen den Fenstern gehängt. Ich finde ihn schlicht und schön und gerade deshalb großartig.

Er ist ein gutes Gegenüber zu unserem Weihnachtsbaum in der Kirche, der auch mit Strohsternen geschmückt ist. Das Stroh der Krippe so schön zu verarbeiten, dass der Glanz von Weihnachten daraus strahlt, ist eine besondere Kunst. Ich würde gern Menschen kennen, die heute noch diese Kunstfertigkeit beherrschen.

In jedem Jahr packe ich den Stern nach Weihnachten wieder sorgfältig ein und bange darum, dass ich ihn im nächsten Jahr wieder heil aufhängen kann.

Wer den Stern, den Baum und die Krippe selbst sehen möchte, ist herzlich eingeladen in die Paulus-Kirche zu kommen.

Sie ist vom 24. bis 27. 12. und an Silvester immer von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Möge das Licht von Weihnachten auch zu Ihnen strahlen! Frohe Weihnachten!

Christine Dinter

Adventsschatz für Samtag, den 26. Dezember 2020

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Diese Krippe gehört zur Sammlung von Frau Antje Schiller. Sie erzählte mir, dass ihr Sohn sie vor vielen Jahren als Laubsägearbeit angefertigt und anschließend bemalt hat.

Wer weiß, wo in Ense in den Familien alles selbstgebastelte Krippen stehen oder wo gekaufte Figuren auch mit selbstgebastelten ergänzt wurden? Das ist doch eine schöne Art, die Botschaft von Weihnachten zu sich zu holen. (Christine Dinter)

Eine weitere Krippe in der Sammlung ist die Baumkrippe. Dazu hat Frau Schiller ihren Eindruck aufgeschrieben:

Diese Krippe, einfach aus einem Baum gefertigt, hat mir meine Tochter geschenkt. Sie hat sie auf einem Weihnachtsmarkt entdeckt. Die Einfachheit und Schlichtheit fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue.

Eine Tasse heißer Tee, einige Plätzchen, eine brennende Kerze und den Blick auf diese Krippe – mehr brauche ich nicht, um mich auf die kommenden Tage zu freuen.

Weihnachtsschatz für Sonntag, den 27. Dezember 2020

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Aus unseren Adventsschätzen werden langsam Weihnachtsschätze. Wenn sie uns vorher die Vorfreude auf Weihnachten vorbereitet haben, so ist die Freude mit der Weihnachtsbotschaft eingekehrt. Nun breitet sich die Freude aus bei denen, die weitere Schätze entdecken.

In der Paulus-Kirche ist dieser Weihnachtsbaum mit Lichtern und den Kurrendesängern aufgebaut. Während der Öffnungszeit nachmittags von 14.30 bis 16.30 Uhr am Sonntag und an Silvester ist er beleuchtet zu sehen.

Herr Fritz Grunwald hat ihn ausgesägt, nachdem Frau Jutta Grunwald die Anregung von einer Reise ins Erzgebirge mitbrachte. Dort hatte sie, wie sie erzählte, einen ähnlichen Baum gesehen und sich schnell eine Skizze gezeichnet und die Idee mit nach Ense gebracht.

Hier sägte ihr Mann die Form, steckte alles mit Beleuchtung zusammen. In den vergangenen Jahren gehörte dieser Baum immer zur Dekoration bei der Senioren-Adventsfeier am Zweiten Advent in der Paulus-Kirche. Er sieht aber auch in diesem Jahr im Gegenüber zum natürlichen Weihnachtsbaum schön aus.

Mit vielen Andenken aus dem Erzgebirge werden auch die Erinnerungen an die Gemeindefreizeit wach, die wir gemeinsam mit den Rehungern unter der Leitung von Pfr. i.R. Carl-Ernst Kattwinkel auf den Spuren von Gottfried Silbermann ins Erzgebirge unternahmen.

Weihnachtsschatz für Montag, den 28. Dezember 2020

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Aus der Krippensammlung von Frau Antje Schiller stammt diese Maria mit Kind.

Sie stammt, wenn ich es mir richtig gemerkt habe, von einem Besuch in Potsdam noch zu Zeiten der DDR. Diese Messingarbeit konzentriert sich in zugleich schlichter und glänzender Weise auf die Hauptpersonen.

Der 28.12. heißt auch der „Tag der unschuldigen Kinder“. Zu diesem Tag gehört die Lesung, die erzählt, König Herodes habe die Kinder von Bethlehem töten lassen (Matthäus 2).

Der Tag lässt uns innehalten und an die Kinder denken, die unter Gewalt, Ausbeutung und Hunger und Obdachlosigkeit leiden. Ein bewusster Blick in die Nachrichten genügt, um die Bereitschaft z.B. mit Spenden und Gebeten zu helfen, zu wecken.

Weihnachtsschatz für Dienstag, den 29. Dezember 2020

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Ist Weihnachten schon vorbei? Bei manchen Menschen wird die Dekoration bald nach Weihnachten weggeräumt und der Weihnachtsbaum zum Abholen an die Straße gelegt.

Hoffentlich ist es diesmal nicht so!

Die Weihnachtszeit geht über den Epiphaniastag (6.1.) hinaus in die Epiphaniaszeit.

Lange kann uns noch die Freude von Weihnachten begleiten.

Die alten Figuren, die im Haus von Herrn Maschmeier und Frau Rabura gehütet und aufgestellt werden, könnten von vielen erlebten Weihnachten erzählen. Ich ergänze ein Gedicht aus dem Buch von Wolfram Böhme:

Aufzug der Weihnachtsfiguren

Dezember ist wie ein Tor

mit Glöckchen und spielenden Uhren,

draus gehen die Weihnachtsfiguren

in langer Reihe hervor.

Als erste der festlichen Schar

die Engel mit Lichtern und Kronen,

die hinter den Sternen wohnen,

drum strahlen sie hell und klar.

Dann ziehen zum Jesuskind,

die guten bärtigen Hirten,

die Helfer für alle Verirrten,

weil sie so wachsam sind.

Nun kommen die Steiger an

mit Mütze, Stock und Degen.

Ihr Licht erglänzt zum Segen

für jeden wackren Mann.

Drei Weise gehen im Zug

mit Pelz und Kronenreifen.

Sie rauchen ihre Pfeifen

und schweigen ernst und klug.

Auch andre rauchen noch,

Nachtwächter, Waldarbeiter.

Ihr Mund ist wolkig-heiter,

ihr Bauch ein schwarzes Loch.

Der Jäger mit Hirsch und Reh,

selbst Noah mit all seinen Tieren,

sie müssen zum Christkind marschieren,

und geht´s auch durch eisigen Schnee.

Chorsänger, dick und klein

mit Engelhemd und Sternchen,

auch Zwerge mit Laternchen,

die trippeln hinterdrein.

Denn endet ein Jahreslauf

und kommen die bunten Gestalten,

geht Kindern, Jungen und Alten

das Tor zur Weihnacht auf.

Dass auch bei Ihnen die eine oder andere Figur noch von Weihnachten „erzählt,“

wünscht Ihnen mit herzlichen Grüßen

Christine Dinter

Weihnachtsschatz für Mittwoch, den 30. Dezember 2020

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Vielleicht haben Sie es schon vermisst?

Das Engelorchester ist noch gar nicht unter den bisher gezeigten Schätzen aufgetaucht.

In jedem Jahr gibt es einen neuen Engel mit einem weiteren Instrument aus dem Erzgebirge. Die Engel sind auf der ganzen Welt beliebt, nicht nur unter Musikfreunden.

„Hört der Engel helle Lieder“ dieses und andere Lieder haben Sie vielleicht in den letzten Tagen begleitet.

Am Neujahrstag um 16.04 Uhr können Sie noch aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach die Kantaten 4-6 im Radio auf WDR 3 genießen.

Noch ein Gedicht? (wieder von Wolfram Böhme)

Engel-Kapelle

Es heißt, die Englein haben

beim Christkind musiziert.

Die Menschen brachten Gaben,

sie haben jubiliert.

Mit vielen schönen Klängen,

mit manchem Instrument,

mit heiligen Gesängen,

die nur ein Engel kennt.

Denn Meister waren alle

im Musikantenfach.

Sie spielten überm Stalle,

sie saßen auf dem Dach.

Bald beugten sie sich nieder

und sahn dem Kindlein zu.

Sie sangen Wiegenlieder

und brachten es zur Ruh.

Es war so arm geboren

und lag doch nur auf Stroh.

Ein Liedlein in den Ohren,

da ward es endlich froh.

Ihr Ständchen ist gelungen,

das Christkind lauschte brav.

Sie haben´s eingesungen

in seinen ersten Schlaf.

In Kirchen und in Zimmern

steht Krippe, Stall und Stern,

und lichte Engel schimmern

und loben ihren Herrn.

Ob´s Kripplein strahlend helle,

ob´s eng und düster sei,

die himmlische Kapelle

ist immer mit dabei.

Podcast zu Silvester

Weihnachtsschatz für Donnerstag, den 31. Dezember 2020

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Zwei Bilder kommen mir für den Jahreswechsel in den Sinn.

Am Silvesterabend ziehen viele Menschen Bilanz, wie sie das zurückliegende Jahr erlebt haben.

Ich habe für meine Erinnerung das Foto vom Erntedankaltar 2020 vom Hof Ferige ausgewählt. Wir konnten am vertrauten Ort, der wieder liebevoll geschmückt war, das Erntedankfest feiern, zwei Kinder taufen und unsere neuen Katechumenen begrüßen.

So ein Fest zu feiern, war in diesem Jahr nicht selbstverständlich.

Die Gaben auf dem Altar lassen mich darüber nachdenken, was mein Leben reich macht und wofür ich dankbar bin: Brot zu essen,

Farben und Duft von Blumen - alles Schöne, das ich mit meinen Sinnen wahrnehmen kann, Kreuz, Bibel und Kerzenlicht – Leben im Glauben, leben mit Gottes Nähe und in Gemeinschaft einer Gemeinde und Kirche

Für so vieles habe ich auch in diesem Jahr zu danken.

Das zweite Bild zeigt einen Räuchermann, diesmal als Nachtwächter mit einer Kerze.

Er erinnert mich daran, dass heute Nacht viele Wünsche bestehen, dass wir auch im neuen Jahr bewahrt und behütet sein mögen.

Möge Gott die gute Wacht über uns halten und uns ein Licht für das neue Jahr anzünden.

Möge sein Wort uns begleiten, wie es in Psalm 119 heißt:

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Einen dankbaren Rückblick

und Segen und Zuversicht für den Ausblick

wünscht Ihnen und Euch Christine Dinter

Weihnachtsschatz für Freitag, den 01. Januar 2021

An jedem Tag zeigen wir ein Bild und erklären im Text, warum etwas ein „Weihnachtsschatz“ für jemanden aus unserer Kirchengemeinde ist. Viel Freude bei der Schatzsuche!

Möchten Sie selbst noch einen Weihnachtssschatz beisteuern? Dann schicken Sie Foto und Erläuterung bitte an das Gemeindebüro evangkgensedontospamme@gowaway.web.de

Diesen Eingang habe ich vor einem Jahr im Januar 2020 im Urlaub gefunden.

Er erzählt mit der Christrose noch etwas von Weihnachten und sein Willkommensschild

scheint mir ein guter Gruß für das neue Jahr zu sein.

Die Christinnen und Christen begrüßt die neue Jahreslosung für 2021:

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Lukas 6,36

Mögen viele Menschen diesen Satz beherzt in ihr Leben aufnehmen! So wird es auch zu spüren sein, wie herzlich und freundlich und gesegnet wir im neuen Jahr miteinander aus Gottes Liebe leben.

Weihnachtsschatz für Samstag, den 02. Januar 2021

Im Advent, als die „Adventschätze“ auf der Homepage erschienen und an Dinge

erinnerten, die nach 11 Monaten als Schatz für den Advent wiederentdeckt wurden,

bekam ich zwei Fotos und eine Erklärung von Rosy Becker.

Das erinnerte mich an einen „Adventskalender Verkehrt“, den mir eine alte Freundin 1987 schickte. Sie hatte ihn selbstgebastelt. Die einzelnen Blätter mit Hinweisen und Gedichten für jeden Tag begannen am Freitag, den 25. Dezember 1987 und endeten am Sonntag, den 17. Januar 1988. Es war also ein Kalender, der nicht auf den Heiligabend zulief, sondern am nächsten Tag startete. Daher der Zusatz „Verkehrt“. Ich habe den Kalender noch, nur leider kein Foto davon.

Aber der „ganz andere Adventskalender“, den Rosy Becker zusammen mit einer „Weihnachtsmaske“, wie sie mir schrieb, mit großer Freude im Advent 2020 geschenkt bekam, eignet sich auch als Kalender für den Anfang des neuen Jahres.

Statt viele gute Vorsätze aufzuführen, die langatmig formuliert werden, ist dieser Kalender griffig und (so denke ich) leichter umzusetzen… bis zum 24. Januar. An der einen oder anderen Stelle kann es ja auch Variationen geben.

Wie wär´s?

Viel Freude dabei wünscht Christine Dinter

Weihnachtsschatz für Sonntag, den 03. Januar 2021

Am heutigen Sonntag ist als Predigttext die Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel dran. Der Gottesdienst fällt unter die Empfehlung, möglichst keine nahen Kontakte zu haben und fällt daher aus.

Im Schulgottesdienst habe ich gern ein Lied gesungen, dass die Geschichte mit einer flotten Melodie aufgreift. Es steht auch im Kindergesangbuch zusammen mit einer fröhlichen Zeichnung. Die ersten Worte klingen wie aus einer längst vergangenen Zeit…

Gedränge und Gerempel: das Volk will hin zum Tempel.

„Heut´ feiern wir das Passahfest, weil Gott sein Volk niemals verlässt“.

Aus Nazareth die Leute sind auch gekommen heute.

Und Jesus ist zwölf Jahre schon, Marias und des Josefs Sohn.

Nur manchmal bleibt er stehen: Es gibt so viel zu sehen.

Doch zieht´s ihn dann woanders hin, denn vieles geht ihm durch den Sinn.

Da! Weiß und gold und prächtig die Mauern groß und mächtig,

der Tempel Gottes eignes Haus. Da muss er hin! Er hält´s kaum aus.

Da sitzen fromme Männer. Er weiß: Das sind die Kenner.

Die sind so weise, so gescheit, die wissen über Gott Bescheid.

Erst lauscht er, was sie sagen. Dann stellt er viele Fragen.

Die Alten sind ganz fasziniert, wie dieser Bub nach Wissen giert.

Er kann sich gar nicht trennen. Er fühlt in sich ein Brennen

und spürt in sich die Ewigkeit, vergisst die Eltern und die Zeit.

Die Eltern, Onkel, Tanten und alle Anverwandten

sind fast zu Haus schon – da ein Schreck: „Der Junge fehlt! Das Kind ist weg!“

Sie lassen alles stehen, um nach dem Kind zu sehen.

Im Tempel finden sie ihn dann: Dort sitzt er, redet wie ein Mann.

Und seine Eltern schelten: „Lässt du uns gar nicht gelten?

Und machst ganz einfach, was du denkst! Merkst du denn nicht, wie du uns kränkst?“

Er kann sie nicht verstehen und fragt: „Könnt ihr nicht sehen,

an diesen Ort gehör ich hin, wo ich bei meinem Vater bin!“

Dann geht er mit den beiden nach Hause. Sie vermeiden,

ihn mehr zu fragen. Und er spürt genau jetzt, wo er hingehört.

Text Andreas Ebert und Kirsten Fiedler

Weihnachtsschatz für Montag, den 04. Januar 2021

Ein Adventsgruß begleitet uns heute noch ins neue Jahr, in eine Woche, in der der

Alltag nach so vielen Feiertagen wieder einzieht.

In der Adventszeit hänge ich schon viele Jahre lang dieses Plakat mit den Engeln im

Flur auf. Eigentlich ist es nur ein Geschenkpapier.

Diese Engel gefallen mir, weil sie so fröhlich und leicht daher kommen. Sie schweben

oder stehen mit beiden Beinen auf der Erde.

Sie sind auch nicht so leicht zu erkennen vor dem graublauen Hintergrund. Sie können

einem Betrachter zu denken geben oder eine Betrachterin erheitern.

Im Adventskalender „Der andere Advent“ wird den Lesenden zum Abschied (am 6.1.)

immer ein Engel für das neue Jahr mitgegeben.

Heute kommt an dieser Stelle dieser Gruß aus dem Gesangbuch:

Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand:

Gib mir ein Licht,

damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegengehen kann!

Aber er antwortete:

Gehe nur hin in die Dunkelheit

und lege deine Hand in die Hand Gottes!

Das ist besser als ein Licht

und sicherer als ein bekannter Weg! (aus China)

Weihnachtsschatz für Dienstag, den 05. Januar 2021

Im „Wort zum Sonntag“ im Fernsehen am letzten Samstag erzählte ein katholischer

Kollege, er habe ein Stethoskop geschenkt bekommen. Er hat damit seinen eigenen

Herzschlag hören können und es hat ihn nicht beunruhigt, sondern ruhig und

nachdenklich gemacht. Wofür schlägt eigentlich mein Herz? Diese Frage hat ihn

beschäftigt.

Sie kann uns auch gut in diesem Jahr beschäftigen, denn die Jahreslosung 2021 heißt:

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. (Lukas

6,36)

Wofür schlägt Ihr Herz? Wer oder was liegt Ihnen am Herzen?

Das Herz auf dem Foto fand ich bei einem Strandspaziergang. Vielleicht stammt es von

einem Heiratsantrag. Es ist auch viel zu sehen, was sonst noch am Strand liegt.

Möge die Kraft, für die das Herz steht, stark sein gegen so manchen Sturm!

Christine Dinter

Segenswunsch zum neuen Jahr:

Öffnet einer die Tür

für dein neues Jahr,

blickt dir sein erster Tag ins Gesicht.

Jeder kommende schenke dir Licht.

Öffne einer dir Augen und Herz

zu sehen.

Gebe einer dir Erde

darauf zu gehen.

Schicke einer dir Menschen

an deine Tür,

wecke dir Schritte in ihr Erwarten.

Blühe und reife dein Garten.

(Christa Peikert- Flaspöhler)

Weihnachtsschatz für Mittwoch, den 06. Januar 2021

Zum Abschluss unserer Reihe Mit Advents- und Weihnachtsschätzen zeigen wir einen

Blick in die Paulus-Kirche. Auch wenn keine Präsenzgottesdienste gefeiert werden

konnten, war sie doch an den Feiertagen geöffnet und konnte besucht werden.

Auch am kommenden Sonntag, den 10. Januar 2021, wird die Paulus-Kirche von 14.30

bis 16.30 Uhr geöffnet sein. Herzlich willkommen!

Wohin sollen wir uns wenden,

wenn die Welt um uns zerfällt,

wenn wir nicht mehr weiter wissen.

Jeder scheint auf sich gestellt.

Dann tut´s gut, dorthin zu eilen,

wo wir zueinander steh´n,

miteinander Sorgen teilen

und ein Licht im Dunklen seh´n.

Darin liegt für mich der Sinn,

warum ich gerne weiterhin

in und bei der Kirche bin.

Mit diesen gereimten Worten von Frau Jutta Grunwald und ihrem Foto aus der Paulus-

Kirche grüßen wir alle, die uns in dieser Zeit mit Advents-und Weihnachtsschätzen

erfreut haben!

Herrn Michael Schorer sei herzlicher Dank für seine Aufbereitung der Bilder und Texte

auf der Homepage!