in Ense wurde in diesem Jahr der ökumenische Weltgebetstag aus Vanuatu mit einem Fernsehgottesdienst von zu Hause aus gefeiert. Im Vorfeld hatte ein Team aus katholischen und evangelischen Frauen beraten,

wie die Gottesdienstbesucherinnen aus den vergangenen Jahren am besten erreicht werden könnten. Die thematische Vorbereitung geschah digital. Einige Frauen schrieben Texte für die Homepage oder den Zeitungsbeitrag.

Plakate wurden ausgehängt. Eine Mitmachtüte wurde gepackt. Sie wurde an 180 Frauen und Mädchen in Ense weitergegeben.

Sie enthielt das Programm für den Gottesdienst (der auch tatsächlich so im Fernsehen gefeiert wurde), die Postkarte mit dem Titelbild, eine Spendentüte für die Kollekte und einen freundlichen Brief mit Rezepten.

Da sonst immer nach dem Gottesdienst ein gemütliches Beisammensein mit Speisen und Getränken aus dem Land des jeweiligen Gebetstages erlebt werden konnte, war ein Mango-Kokos-Riegel (aus fairem Handel) der Mitmachtüte beigefügt.

Alle, die die Gemeinschaft des Weltgebetstags in diesem Jahr vermissten, sollten wenigstens den Geschmack von Vanuatu auf der Zunge haben.

Im beigefügten Brief war auch zu einer anschließenden Telefonkonferenz eingeladen. Die daran Teilnehmenden haben nach dem Gottesdienst so noch einmal das Schlusslied zusammen gesungen und ihre Eindrücke vom Gottesdienst geteilt.

 

Für eine Woche standen Sammelbehälter für die Kollekte bei Gärtnerei Luttermann und Schreibwaren Baader und im Gemeindebüro im evangelischen Pfarrhaus. Nun ist die Kollekte aus allen drei Sammelstellen gezählt.

Alle Beteiligten können sich über ein Rekordergebnis freuen. Die Enserinnen haben auch in diesem Jahr eine große Treue zu den Anliegen der Weltgebetstagsarbeit gezeigt. Pfarrerin Dinter konnte 902,18 € überweisen.

Mit dem Geld wird die Projektarbeit in aller Welt unterstützt, die hilft, die Lebensumstände von Mädchen und Frauen spürbar zu verbessern.

Die Projekte des Weltgebetstags fördern Frauen u.a. in den Bereichen gesellschaftlicher und politischer Teilhabe, Gesundheit, Bildung, beruflicher Qualifizierung, Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, Existenzsicherung.

Der Briefgruß in Ense enthielt auch die Hoffnung auf ein Vanuatu-Fest im Freien im Sommer. Wenn das möglich wird, können alle nochmal ihre Freude über die erfolgreiche Beteiligung in diesem Jahr trotz der Einschränkungen teilen.